CUSCO IV

9. Januar 2019 Cusco, Peru



Cusco war einst die Hauptstadt des Inkareichs, das die Spanier zerstörten und heute deshalb durch einige Inka-Ruinen und die spanische Kolonialarchitektur bekannt ist. Die Stadt erstreckt sich auf beiden Seiten auf Hügel und du kannst die Treppen hinaufsteigen um einen atemberaubenden Blick über die roten Dächer der Stadt zu bekommen. Diese Stadt hat es mir unglaublich angetan, denn es sie ist ein guter Mix aus historisch, hip und authentisch.

Zurück in Cusco beschlossen wir die Stadt noch ein wenig zu erkunden. Ausgeschlafen gingen wir zum San Pedro Markt und probierten die seltsamsten Dinge. Wir kauften (den weltbesten) Kaffee, heiße Schokolade, Käse, Brot und getrocknete Mango. Außerdem fand isch schöne Bänder und ein Kolibri-Patch als Erinnerung. Danach packte ich im Hostel meine sieben Sachen und wir gingen in ein Cafe um Juliane noch einmal zu treffen.Wir berichteten ihr von unseren Erlebnissen und sie brachte uns einen Song über Lamas bei. Danach besuchten wir das Quechua Museum und ich fand ein nachhaltiges Baby-Alpaka Stirnband. Darauf hin machten wir uns auf einen Hügel zu besteigen, denn dort sollen sich laut Kellner des Cafes traditionelle Chicharias befinden. Mit Hilfe einer alten Frau fanden wir "Mama Trini" - eine Chicharia ohne irgend ein Schild oder Zeichen, dass sich hinter der Tür ein Lokal befindet. Wir öffneten also die Tür und sahen vielen neugierigen Augen von Locals entgegen. Herzlich wurden wir von einer alten Frau begrüßt, welche meinte wir sollen sie doch "Mama" nennen und reichte uns zwei große Gläser selbstgemachten Chicha. Zur kurzen Erklärung: Chicha Morada ist ein Malzbier, hergestellt aus fermentierten Mais und unglaublich lecker. Wir setzten uns an einen Tisch und "Mama" malte eine 1 mit der Kreide auf den Tisch. So stellte sie sicher immer zu wissen wie viele Gläser jeder Gast trinkt. Wir kamen mit einigen Lokals und einem Italiener ins Gespräch welche und gefühlte hundert mal zuprosteten. Auch ein Selfie durfte natürlich nicht fehlen. Dieser "echte" Besuch eines traditionellen Ortes machte mich genau so glücklich, wie den Sonnenuntergang über der Stadt zu sehen. Nach diesem Ausflug ging es mit dem Bus wieder zurück nach Arequipa.

Mama Trinis

Kirche San Francisco 

Hippes Cafe Qura 

San Pedro Markt







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